Die Götter der Vorfahren der Kantálin

Das Volk, von dem die Kantálin abstammen, verehrte ihre Götter der Natur. Durch Meere abgeschnitten vom Rest der Welt, bauten sie sich eine eigene Zivilisation und Religion auf.
Vier Götter waren es, die dieses Volk verehrte.

Furestus, der Gott des Waldes
Er wurde im Glück angerufen, wenn eine Geburt bevorstand. Jedes Neugeborene bekam sein Zeichen auf die Brust gemalt mit Erde aus dem Wald, damit es überlebte.
Wurde jemand krank, wurde ebenfalls Furestus um Heilung gebeten, da er de Heilkräuter in seinem Wald wachsen ließ.

Quaria, Göttin des Wassers
Ihr wurden die Toten anvertraut. Sie wurden in einen Fluss gelegt und dann mit dem Wasser ins Meer getragen. Quaria wird gebeten, die toten Seelen in die heiligen Stätten unterhalb des Meeres zu geleiten.
Auch sie wurde bei Krankheiten angerufen, damit sie die Person noch nicht zu sich holte.

Monus, Gott des Berges
Er war der Gott des Krieges. Alle Krieger weihten sich ihm, um Glück in der Schlacht zu haben.

Imina, Göttin der Tiere
Bevor jemand ein Tier jagte, bat er die Göttin um Verzeihung. Sie war die Schutzbefohlene aller Tiere und deswegen wurde ihr von jedem erlegten Tier das Herz als Opfer dargebracht, damit sie den Jägern verzieh und das Herz ihres geliebten Tieres behielt.

Der Glaube an diese Götter war tief verwurzelt in den Kantálin und noch immer werden Neugeborene mit dem Zeichen des Furestus' gesegnet. Doch wenn man sie fragt, warum sie es tun, wissen sie es nicht. Mit den Jahrhunderten haben sie ihre alten Götter vergessen und auch keinen neuen Glauben gefunden. Sie suchen auch keinen Glauben, kennen sie doch ihren Sch√∂pfer. Doch die Natur verehren sie nach wie vor.

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