Die Legende


Ein kleiner Abschnitt der gro√üen Bibliothek ist der Geschichte der Kant√°lin gewidmet. Irgendwann vor vielen Jahrhunderten wurde ihre Geschichte einmal aufgeschrieben, doch nur die wenigstens haben des zeitlosen Volkes haben sie je gelesen. Eine dicke Staubschicht bedeckt die B√ľcher...

Legende Wie sie zu den Kant√°lin wurden Atlantis - Ihre Heimat Wie sie leben

Atlantis - Ihre Heimat

Atlantis - Ein Name, der Geheimnisse, unbekannte V√∂lker und Kulturen und eine nicht enden wollende Suche beinhaltet. Atlantis, die untergegangene Insel, das Volk der Atlantiker, das den Menschen von je her √ľberlegen war.

Viele Legenden schweifen um die Insel und das Volk, dass mit ihr untergegangen ist, aber keine einzige kommt der Wahrheit nahe. Atlantis ist nicht gesunken. Sie verschwand. Sie verschwand, um einem Volk Schutz zu gewähren.

In einer mondlosen Nacht wurde das Abkommen besiegelt. Die Altantiker willigten ein, ihre Insel vor den Augen der Menschen zu verstecken. Diejenigen, die bleiben wollten, blieben auf der Insel. Doch viele der Atlantiker wechselten auf das Festland, verließen ihre Heimat, denn das neue Volk, dass ihre Insel bevölkern sollte, war ihnen unheimlich.

Das neue Volk kam mit einem vom Volk der Thuata D√© Danann zu ihnen. Der Thuata D√© legte ihnen das Abkommen vor. Ein Tausch, Atlantis gegen das Wissen der Atlantiker. Denn die Atlantiker waren zu intelligent, zu fortgeschritten f√ľr die Welt, in der sie lebten. Es war ihnen selbst ein Fluch, von dem sie nur zu gerne erl√∂st werden wollten. Der Thuata D√© konnte ihnen ihre Intelligenz, ihren Fluch, nehmen.

Nach der Unterzeichnung des Abkommens befreite der Thuata D√© die Atlantiker von ihrem Fluch. Viele der Atlantiker wurden mit Schiffen zum Festland gebracht. Nur einige wenige blieben, meist die Alten. Sie wollten dem neuen Volk zeigen, wie man auf einer Insel √ľberlebte. So besiedelten die Kant√°lin die Insel Atlantis und der Thuata D√© sprach einen Zauber √ľber der Insel aus. Nur jene, die vom Blut der Kant√°lin waren, w√ľrden diese Insel finden.

Von den zur√ľckgebliebenen Atlantikern lernten die Kant√°lin, was man der Insel nehmen durfte und was man ihr geben musste. Sie lernten die Nahrungsquellen des Ozeans und der Insel zu benutzen und fruchtbar zu halten. Die Atlantiker brachten den Kant√°lin H√∂flichkeit und Friedfertigkeit bei, die grundlegenden Tugenden, um eine Ewigkeit als Volk zu √ľberleben.

Was die Atlantiker ihnen nicht beibringen konnten, war die Reinlichkeit. Die Kant√°lin konnten sich nicht waschen. Doch entgegen der Bef√ľrchtungen, dass bald die ganze Insel von ungewaschenen K√∂rpern anfangen w√ľrde zu stinken, wehte immer eine frische Brise, schienen die Kant√°lin vom Wind gereinigt zu werden.

Jahrzehnte sp√§ter verstarb der Letzte der Atlantiker, doch die Kant√°lin verga√üen nie, was dieses Volk f√ľr sie getan hatte. In der Mitte der Insel steht nach wie vor der Tempel der Atlantiker, indem sie ihren G√∂ttern geopfert hatten. Die Kant√°lin pflegen diesen Tempel, aber sie beten nicht zu den G√∂ttern. Ihr Glaube beruht auf keinem Gott, denn sie kennen ja ihren Sch√∂pfer. In diesem Tempel halten die Kant√°lin ihre Feste ab. Das Grad√≠sium, der √Ąltestenrat, hat seinen Sitz ebenfalls in ihm. Um den Tempel herum ist nichts als Wald. Der Sitz der T√©rrigo, der Weltenbummler, ist im S√ľden der Insel, nur ein paar Meter vom Felsenriff entfernt. Anschlie√üend an das Ausbildungshaus der T√©rrigo ist die gro√üe Bibliothek von den Kant√°lin, in der sie die Weltgeschichte festhalten. Die Siedlungen der Kant√°lin sind √ľber die gesamte Insel verstreut. Manche sind so gro√ü wie eine Stadt, andere nur so gro√ü wie ein Dorf. Die meisten Kant√°lin sind zufrieden mit ihrem Dasein. Die Kant√°lin, die dennoch etwas von der Welt sehen wollen, werden zu einem T√©rrigo.

Von den Thuata D√© Danann haben die Kant√°lin seit Jahrhunderten nichts mehr geh√∂rt und die Hoffnung auf ein Heilmittel haben sie aufgegeben. Es leben auch nur noch wenige der ersten Kant√°lin, da viele irgendwann einfach nicht mehr leben wollten. Doch die ersten Kant√°lin werden nicht m√ľde, die Geschichte des Thuata D√© Dananns zu erz√§hlen, der ihnen diese Insel schenkte. Und von den Atlantikern, die ihnen zeigten, wie man auf einer Insel √ľberlebte und ein zufriedenes, gl√ľckliches Leben f√ľhrte.

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