Ihre Feste


Es gibt nur wenig Feste im Leben der Kant√°lin. Mit ihrer Lebensfreude haben sie auch die Freude am Feiern verloren. G√§be es nicht diese Schriften √ľber ein paar ihrer Feste, w√ľrden diese schnell in Vergessenheit geraten. Die Kant√°lin sind kein feierndes Volk.

Feste Natalé Soltaré Beltaine Adearé

Beltaine - Das Fest der Fruchtbarkeit

Dieses Fest √ľbernahmen die Kant√°lin von den Thuata D√© Danann. Sie feiern damit genau wie die Feen in der Nacht zum ersten Mai die erneuerte Fruchtbarkeit der Erde. Den Tanz um den Maibaum, die einzige Birke auf der gesamten Insel, haben sie zur Perfektion gebracht. In B√ľchern der Bibliothek steht, dass die Thuata D√© Danann selbst den Kant√°lin diesen Tanz gezeigt, in der Hoffnung, dass sie durch die Freude am Tanzen ihre Menschlichkeit nicht vollends verlieren. Doch mit den Jahren verschwand das allgemeine Wissen, wie man diesen Tanz tanzt. Nur einige der Gilde Munt√°la k√∂nnen diesen Tanz noch vorf√ľhren und f√ľr jeden von ihnen ist es eine gro√üe Ehre, aber keine Freude, um den Maibaum zu tanzen und ihn dabei mit B√§ndern zu schm√ľcken.

Mit der erneuten Fruchtbarkeit der Erde wird bei den Kantálin auch die Fruchtbarkeit ihrer Frauen gefeiert. Wie bei jedem unsterblichen Volk wurden die Kinder im Laufe der Jahre immer weniger. An diesem Fest versuchte man, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem das Gradísium arrangierte Eheversprechen bekannt gab. Mit der Zeit wurden diese arrangierten Ehen allerdings weniger, bis dem Gradísium das Recht abgesagt wurde, Ehen zu beschließen.

Dennoch geben weiterhin alle Kant√°lin erst an Beltaine bekannt, wenn sie heiraten wollen. Die Hochzeit selbst folgt der Verlobung schnell, beinahe zu schnell f√ľr ein unsterbliches Volk. Meist vergehen nur ein paar Jahre, nicht einmal ein Jahrzehnt, bis die Verlobten verheiratet sind.

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