Ihre Feste


Es gibt nur wenig Feste im Leben der Kant√°lin. Mit ihrer Lebensfreude haben sie auch die Freude am Feiern verloren. G√§be es nicht diese Schriften √ľber ein paar ihrer Feste, w√ľrden diese schnell in Vergessenheit geraten. Die Kant√°lin sind kein feierndes Volk.

Feste Natalé Soltaré Beltaine Adearé

Adeare - Die Hochzeit

Wenn zwei Kant√°lin einander versprochen wurden oder selbst ihre Sympathie zueinander entdeckt haben, steht bald darauf die Adear√©, die Hochzeit, an. Obwohl dieses Volk so lange lebt, haben sie dennoch keine Geduld, bis sie verm√§hlt sind. Meist vergeht kein Jahrzehnt, bis sie das Ehegel√∂bnis gesprochen haben, welches sie von ihren Vorfahren √ľbernommen haben. Mit den Jahren ver√§nderte es sich, aber es l√§sst immer noch den menschlichen, liebenden Ursprung erahnen.

√ą do tegaru √©t conian. √ą do joland√© lefan√° ko min taru a lenon.
Tur én vilaja ko kantálin frénta.

Ich nehme dich als Gemahl/Gemahlin. Ich heiße dich willkommen in meinem Herz und Geist.
Nun sind wir vereint in zeitloser Ehe.

Dieses Ehegelöbnis sagen die beiden Brautleute zusammen auf. Es gibt einen Ringtausch, allerdings sind es breite Goldreifen, die um das rechte Fußgelenk gelegt werden.

Als Gäste und Zeugen der Hochzeit sind alle Kantálin geladen. Wo die Hochzeit stattfindet, ist Entscheidung des Hochzeitpaares, ebenso wer ihnen das Ehegelöbnis abnehmen soll. Meist fällt diese Wahl auf einen der Luanó der Siedlung, in der sie später leben wollen.

Mit Spiel und Gesang endet die Hochzeit. Um die Hochzeitsnacht wird kein großes Aufsehen gemacht, da es meist noch ein Jahrzehnt dauert, bis ein Kind erwartet wird.

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